AutoCAD – Gebrauchte Software

Schlagwort: AutoCAD

Autodesk: Alias ausschließlich per Abonnement, Showcase eingestellt

Bild: Autodesk informiert in dieser E-Mail Kunden über die Zukunft von Autodesk Alias Design
Bild: Autodesk informiert in dieser E-Mail Kunden über die Zukunft von Autodesk Alias Design

Autodesk hat bekanntgegeben, dass Autodesk Alias Design nicht mehr in den Ultimate-Editionen von AutoCAD Design Suite und Autodesk Product Design Suite enthalten sein wird. Allerdings kann die Software noch gemäß den Nutzungsrechten für Vorgängerversionen verwendet werden. Das bedeutet, dass mit der Kaufversion der Product Design Suite Ultimate 2017 noch Alias genutzt werden kann. Auch Abonnement-Kunden können Alias nutzen, solange dieses verfügbar bleibt. Als Alternative werden AutoCAD und der Cloud-Service Autodesk Rendering empfohlen. Außerdem gibt Autodesk bekannt, dass ab dem 30. Juni 2017 auch ein Abonnement von Alias Concept abgeschlossen werden kann.

Was ist Autodesk Alias Design?

Autodesk Alias Design ist eine Software für Industriedesign und Class-A-Flächen. Die Anwendung wird in den Branchen Industrie-, Produkt- und Automobildesign eingesetzt und bietet die Werkzeuge Skizzenerstellung, Konzeptmodellierung, Flächengestaltung und Visualisierung.

Autodesk Showcase wird eingestellt

Bild: In dieser Autodesk-Mail erfahren NutzerInnen, dass Autodesk Showcase eingestellt wird
Bild: In dieser Autodesk-Mail erfahren NutzerInnen, dass Autodesk Showcase eingestellt wird

Ab dem 21. März 2017 verkauft Autodesk keine neuen oder zusätzlichen Lizenzen mehr für Autodesk Showcase. Ab dem 1. Februar 2018 werden keine Verlängerungen für Subscription- und Maintenance-Pläne mehr angeboten. Updates oder weitere Versionen von Showcase wird es nicht mehr geben. Für Kunden, die eine Autodesk-Suite besitzen (Product Design Suite, Factory Design Suite oder Building Design Suite), wird Showcase in der 2017er Version im Downloadbereich sichtbar und verfügbar sein, ab der Product Design Suite 2018 (seit dem 14. April 2017 erhältlich) entfällt die Software aber auch hier.

Was ist Autodesk Showcase?

Mit Autodesk Showcase können Architekten, Planer, Ingenieure und Marketingspezialisten 3D-Präsentationen in Echtzeit aus CAD-Daten erstellen.

Warum wird Autodesk Showcase eingestellt?

Autodesk gibt in der E-Mail an seine Kunden an, Showcase einzustellen, da es neue cloudbasierte Visualisierungstechnologien gebe. In Zukunft soll der Fokus auf eben diesen liegen. Autodesk verweist auf die Verwendung von AutoCAD oder den Cloud-Service Autodesk Rendering. Kunden, die eine Suite in der Premium- oder Ultimate-Edition besitzen, sollen Autodesk 3ds Max nutzen.

Autodesk mit klarer Linie: Stärkerer Cloud-Fokus keine Überraschung

Bild: Innerhalb eines Jahres legte die Autodesk-Aktie um 96% zu
Bild: Innerhalb eines Jahres legte die Autodesk-Aktie um 96% zu

Betrachtet man die Autodesk-Aktie, fällt auf, dass sich der Kurs innerhalb des letzten Jahres nahezu verdoppelt hat. Der Umstieg auf Abonnement-Modelle erfreut die Anleger, denn das Mietmodell spült regelmäßig frisches Geld in die Kassen und bindet Kunden langfristig. Lag die Aktie am 26. Mai 2016 noch bei 58,11 US-Dollar, waren es am 25. Mai 2017 113,89 US-Dollar – ein Anstieg von 96 Prozent! Allerdings geht der gute Kurs möglicherweise zu Lasten der NutzerInnen, die mit Kaufversionen gearbeitet haben: Benötigt man nicht immer die neuesten und vom Hersteller als jährliche Revolution angepriesenen Features, sind die Kaufversionen weitaus günstiger als die monatlichen Mietkosten. Das hat auch Autodesk erkannt. Innerhalb des letzten Jahres vollzog der Konzern nicht nur die Umstellung auf Abonnements, sondern strich auch Arbeitsplätze. Hinzu kommt jetzt das Einstellen von Showcase und das neue Alias Concept-Abonnement. Das Unternehmen Autodesk soll schlanker, effizienter und cloud-fokussiert werden. Glücklicherweise bieten manche Gebrauchtsoftware-Händler noch Autodesk-Dauerlizenzen an, also Kaufversionen, die uneingeschränkt nutzbar sind. So können NutzerInnen, die kein Mietmodell möchten oder benötigen, kostengünstig Autodesk-Software nutzen – und außerdem auch noch mit Alias Design und Showcase arbeiten (wenn eine Version kleiner als 2018 gekauft wird). Im 2ndsoft.de-Blogbeitrag erfahren Sie beispielsweise, warum eine Dauerlizenz von AutoCAD LT lohnenswert sein kann.

Weiterlesen

AutoCAD: Nutzung früherer Versionen erfordert kostenpflichtigen Servicevertrag

Autodesk Product Design Suite | Bild: gebrauchtesoftware.de
Autodesk Product Design Suite | Bild: gebrauchtesoftware.de

AutoCAD ist mit mehr als drei Millionen verkauften Lizenzen die weltweit meistgenutzte CAD-Software. Nach dem Kauf einer Software kann diese bei neu erscheinenden Versionen kostenpflichtig aktualisiert werden. So wird AutoCAD 2014 beispielsweise per Update auf AutoCAD 2015 aktualisiert. Stellt ein User nach der Aktualisierung fest, dass die Software nicht zufriedenstellend genutzt werden kann – sei es durch Hardwareinkompatibilität, softwareseitige Fehler oder entfernte Produktfeatures – bleibt als einzige Alternative die Nutzung einer anderen Version. Im Falle des Beispiels wäre die Installation der bereits gekauften Version von AutoCAD 2014 naheliegend und auch kein Problem, könnte man meinen. Ein Detail in den Vertragsbestimmungen allerdings dürfte viele User aber überraschen. Denn hier heißt es:

Berechtigung zur Nutzung früherer Versionen

Mit einem Servicevertrag (Subscription) sind Sie berechtigt, auch nach Installation eines Upgrades weiterhin mit der früheren Software-Version zu arbeiten. Dieses Recht ist allein Subscription-Kunden vorbehalten.

Ein entsprechendes Kundenanschreiben von Autodesk liegt uns vor.

Autodesk Kundenanschreiben
Autodesk Kundenanschreiben

Servicevertrag kostet jährlich bis zu 2.960 Euro

Das bedeutet in der Praxis, dass bei Nutzung der älteren AutoCAD-Version nach einem Update auf die neuere Version ein Servicevertrag zwingend erforderlich ist, um die alte, bereits gekaufte Version weiter nutzen zu dürfen. Dieser geht mit jährlichen Kosten einher. Ein Servicevertrag kostet jährlich für AutoCAD Design Suite Standard 2.240 Euro (oder mtl. 280 Euro), für AutoCAD Design Suite Premium sind es 2.560 Euro (oder mtl. 320 Euro), bei der AutoCAD Design Suite Ultimate 2.960 Euro (oder mtl. 370 Euro). Bei Product Design Suite Premium (s. Bild) sind es 2.600 Euro jährlich (oder mtl. 325 Euro). Hier eine vollständige Übersicht der eigenständigen Lizenzen und Serviceverträge von Autodesk. Dieser Umstand erscheint insbesondere dann suspekt, wenn man bedenkt, dass die Vorgängerversion gekauft wurde und zum Betrieb nicht zwangsläufig ein Servicevertrag erforderlich ist. Die Subscription ist lediglich als Aufwertung zu verstehen, bietet sie doch eine kontinuierliche Softwarepflege in Form von aktuellen Tools und Updates, flexible Lizenzoptionen, einem erweiterten technischer Support und zusätzliche Software- und Cloud-Services. Autodesk-User, werden vom Hersteller im Fall der Fälle auf die Vertragsbestimmungen hingewiesen und vor die Qual der Wahl gestellt: Ältere, bereits gekaufte Version nutzen und Servicevertrag in Anspruch nehmen oder die aktuelle Softwareversion nutzen – und damit mitunter auf persönliche Präferenzen verzichten.

Installation der 30-tägigen Testversion vor Upgrade empfehlenswert

Um zu vermeiden, dass das die geschilderte Situation eintrifft, empfiehlt sich vor dem Upgrade also immer die Installation einer Testversion, bei der die Software kostenlos, ohne Einschränkungen und für 30 Tage genutzt werden kann.

Weiterlesen
Visit Us On Facebook

Wir verwenden Cookies, wenn du auf unsere Webseite klickst oder hier navigierst, stimmst du der Erfassung von Informationen durch Cookies zu. Weitere Informationen

Wir verwenden Cookies, wenn du auf unsere Webseite klickst oder hier navigierst, stimmst du der Erfassung von Informationen durch Cookies zu. Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen