{"id":2712,"date":"2021-09-18T09:31:39","date_gmt":"2021-09-18T07:31:39","guid":{"rendered":"https:\/\/gebrauchtesoftware.de\/Testumgebung1\/?p=2712"},"modified":"2021-09-18T09:37:01","modified_gmt":"2021-09-18T07:37:01","slug":"windows-11-besseres-update-oder-komplett-neues-betriebssystem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gebrauchtesoftware.de\/Testumgebung1\/windows-11-besseres-update-oder-komplett-neues-betriebssystem.php","title":{"rendered":"Windows 11: Besseres Update oder komplett neues Betriebssystem?"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Lange Zeit hie\u00df es von Microsoft, Windows 10 sei das letzte Betriebssystem des Konzerns aus dem Silicon Valley. Nun jedoch die \u00fcberraschende, offizielle Ank\u00fcndigung des komplett \u00fcberarbeitenden Windows 11. Doch was taugt das Update? Ist es wirklich nur eine grafische Auffrischung oder liefert es doch entscheidende Neuerungen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Geht man nach den Systemanforderungen f\u00fcr Windows 11, so muss man davon ausgehen, dass es ein komplett neues und umfangreiches Betriebssystem sein wird. So ist das Update f\u00fcr Windows-10-Nutzer zwar kostenlos, doch werden viele es gar nicht erst auf ihren PC oder Laptop aufspielen k\u00f6nnen. Die Voraussetzungen, die das neue Microsoft-Produkt daf\u00fcr veranschlagt, \u00fcbersteigen wohlm\u00f6glich die Ressourcen der meisten Privatsysteme. 32-Bit-Prozessoren werden gar nicht mehr unterst\u00fctzt und Windows 11 in der Home-Edition setzt zwingend eine Internetverbindung voraus.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer herausfinden m\u00f6chte, ob er die neue Version \u00fcberhaupt mit seiner bestehenden Hardware nutzen kann, findet dies ganz leicht mit dem kostenlosen Fremdhersteller-Tool \u201eWhyNotWin11\u201c heraus. Ob sich ein Hardware-Upgrade allein f\u00fcr Windows 11 lohnt oder man dem alten Betriebssystem doch noch die n\u00e4chsten Jahre treu bleibt, muss letztendlich jeder f\u00fcr sich entscheiden. Bei Nicht ganz taufrische Laptops bleiben aufgrund der nur beschr\u00e4nkten Aufr\u00fcstm\u00f6glichkeiten vermutlich gleich au\u00dfen vor. Alleine das zwingend ben\u00f6tigte Trusted Platform Module (TPM) 2.0 samt UEFI-Bios schlie\u00dft wohl die meisten Computer vor 2018 vom Update aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist diese H\u00fcrde jedoch \u00fcberstanden, kann einem Windows 11 durchaus Freude bereiten. Grafisch deutlich aufgemotzt, kommt es mit seinem Dark- oder Light-Mode, den abgerundeten Ecken und den neuen Anordnungsm\u00f6glichkeiten sehr viel moderner und aufger\u00e4umter daher. Ganz neu und anfangs gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig ist die zentrale Anordnung der Taskleiste samt Startknopf. Diese l\u00e4sst sich allerdings je nach Wunsch auch weiterhin klassisch links positionieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Produktivit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Allgemein versucht Microsoft, Windows nicht neu zu erfinden, sondern Altbew\u00e4hrtes anzupassen und zu verbessern. Alles soll sich vertraut anf\u00fchlen, dabei jedoch einfacher und schneller funktionieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei helfen sollen auch kleine, aus der Vista-Version bereits bekannte, Helfer, die Widgets. Windows 11 m\u00f6chte anhand der Infoschnipsel genauso schnell informieren wie bei einem Blick auf das Smartphone. Allerdings beschr\u00e4nkt sich das Angebot nicht nur auf Aktienkurse, News und Wetter. Entwickler k\u00f6nnen sich an den Widgets austoben und dort jedes Programm integrieren. Auch die Gr\u00f6\u00dfe und pers\u00f6nliche Themenschwerpunkte lassen sich einstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte Plus f\u00fcr die Produktivit\u00e4t stellt jedoch die vereinfachte Anordnung der Fenster in sogenannten Snap Groups dar. Windows 11 merkt sich diese, selbst wenn ein externer Monitor angeschlossen wird. Per Knopfdruck ist es m\u00f6glich, Fenster nebeneinander anzuordnen oder gezielt in die Ecken des Desktops zu schieben. Diese Snap Layouts sind eine deutliche Erleichterung im Arbeitsalltag. Hinzu kommen vertikale Tabs im Microsoft-Browser Edge.<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenfalls \u00fcberarbeitet wurde der viel kritisierte Microsoft Store. Dort wurde das Angebot komplett neu entwickelt. Bugs und Malware sollen der Vergangenheit angeh\u00f6ren, er soll umfangreicher sein und schneller arbeiten. Auch Win32-Programme sowie Android-Apps werden enthalten sein. Zudem k\u00f6nnen Netflix, Amazon Prime und Co. direkt \u00fcber den Store abonniert und anschlie\u00dfend bequem auf Windows gestreamt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein ganz besonderes Augenmerk hat Microsoft diesmal auf die Gaming-Szene gelegt. Mit Auto HDR und dem Schnellladesystem Direct Storage API, haben die Entwickler einige Neuheiten in petto, die die Gamer begeistern werden. Auch das gesamte Gaming-Angebot soll mit dem Spieleabo Xbox Game Pass ausgeweitet werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Windows 11 kommt im modernen, anspruchsvollen Design daher und hat einiges an Verbesserungen zu bieten. Klare Spr\u00fcnge nach vorne macht es vor allem in den Punkten Geschwindigkeit und Produktivit\u00e4t. Auf der Contra-Seite muss man jedoch ganz klar die sehr hohen Systemvoraussetzungen nennen. Diese werden viele gezwungenerma\u00dfen davon abhalten, ihr Betriebssystem aufzur\u00fcsten. Wen das jedoch nicht abschreckt, der wird viel Freude an der neuesten Windows-Version haben, die klar mehr als nur ein simples Update ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Das fertige Produkt ist ab Anfang Oktober 2021 erh\u00e4ltlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lange Zeit hie\u00df es von Microsoft, Windows 10 sei das letzte Betriebssystem des Konzerns aus dem Silicon Valley. Nun jedoch die \u00fcberraschende, offizielle Ank\u00fcndigung des komplett \u00fcberarbeitenden Windows 11. Doch was taugt das Update? Ist es wirklich nur eine grafische Auffrischung oder liefert es doch entscheidende Neuerungen? 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